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Radiointerviews:

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Außerirdische im Funkhaus Regensburg zu Gast bei "Holly" von Gong FM.

Interview 4

 

Der neue Tag, Amberger Zeitung, Sulzbach Rosenberger Zeitung vom 22. 07.2010:

 

 

Informationen auf www.ruhr2010.still-leben-ruhrschnellweg.de

 

 

Rundschau vom 29.07.2010:

Außerirdische auf der Autobahn

Künstler Michael Werner aus Maxhütte-Haidhof hat einen neuen Kunstweltrekord aufgestellt. Über seine Aktion sprach er mit der Rundschau.

Von Franziska Biederer

Maxhütte-Haidhof. Für das Festival Ruhr 2010 wurden am 18. Juli 60 Kilometer Autobahn gesperrt. Künstler Michael Werner ist mit einem Fahrrad und einer "Menschenpyramide" entgegen der Fahrtrichtung von Bochum nach Essen gefahren. Mit dieser Aktion hat er einen Kunstweltrekord aufgestellt.

Rundschau: Wieso wollten Sie als Künstler einen Weltrekord erzielen?

Michael Werner: Ein Weltrekord passte zu dem Festival. Das Konzept war groß angelegt. Das ist heute ein Grundgedanke in der Gesellschaft, man muss immer eine ganz große Sache machen. In Fernsehsendungen wird mit Dreirädern über eine Brücke gesprungen. Projekte müssen spektakulär sein, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Rundschau: Und deshalb sollte auch ihr Projekt spektakulär sein?

Michael Werner. Indem ich einen Weltrekord aufstelle, stelle ich die Leistungsgesellschaft dar. Es war nicht mein erster Kunstweltrekord.

Rundschau: Inwieweit trifft Sie der Leistungsgedanke persönlich?

Michael Werner: Bei meinem Tagesablauf. Ich komme von der Arbeit heim, gehe schnell einkaufen, mache mir schnell etwas zu essen, und, und, und. Ein Stück weit ist man darin gefangen. Wenn ich mir diese Tatsache aber bewusst mache, kann ich mir Nischen schaffen. Ich kann zum Beispiel den ein oder anderen Termin weglassen.

Rundschau: Und wieso haben Sie bei ihrem Rekord eine fahrende Menschenpyramide dargestellt?

Michael Werner: Dass der Ort eine gesperrte Autobahn ist, war eine Festivalvorgabe. Ich war nicht an einen Raum gebunden, wie das bei Ausstellungen der Fall ist. Auf einer Autobahn kann ich mich bewegen - der Mobilitätsgedanke entstand. Mein Entschluss: Ich fahre mit dem Rad.

Rundschau: Und die Skulpturen?

Michael Werner: Die Skulpturen stehen starr. Es sind fünf Außerirdische - was ist spektakulärer als Wesen von einem anderen Stern? Sie sind aus PVC, silberfarben und leicht. Hätte ich eine Skulptur aus Gips oder Beton gestaltet, wären die Skulpturen schwer geworden - das hätte dem Mobilitätsgedanken widersprochen.

Rundschau: Statt der geplanten sieben Menschenskulpturen haben sie bei dem Festival nur fünf Figuren zur Pyramide geformt. Warum?

Michael Werner: Ich hatte Angst, dass es zu eng sein könnte. Es waren viele Besucher. Es bestand die Gefahr, dass ich im Menschengedränge stecken bleibe. Mit der schlankeren Form bin ich vorangekommen. Allerdings musste ich im Großraum Essen das Rad schieben oder im Schneckentempo fahren.

Rundschau: Wie ist es angekommen?

Michael Werner: Wenn ich vorbei gefahren bin, haben Menschen getrommelt oder eine La Ola gemacht. Es war wie bei einem Faschingsumzug.

Rundschau: Haben die Besucher die Pyramide dann noch als Kunst war genommen?

Michael Werner: Ich freue mich auch, wenn sich Kinder das anschauen und ein Foto machen, weil es ihnen gefällt. Ein Infostand hat andererseits über den Hintergrund informiert.

Rundschau: Welches andere Festivalprojekt ist Ihnen im Kopf geblieben?

Michael Werner: Es waren viele Blitzmomente und Impulse. Auf der Strecke hat ein Mann blaue Schafe bei einem Hügel aufgestellt. Ein Mann mit fünf Außerirdischen fährt durch eine Herde mit blauen Schafen. Das passt, dachte ich mir.

Rundschau: Hat Sie jemand nach Bochum begleitet?

Michael Werner: Ich bin alleine gefahren. Ich war ja auch ständig in Aktion. Meine Familie hat mich vorab beraten. Die silbernen Figuren sind lange im Wohnzimmer gelegen. Wir haben überlegt welche Farbe passt, und ob die Halterung auch bei Wind hält?Rundschau: Wann ging für Sie das Festival los?Michael Werner: Musik Literatur. Die Besucher haben gegessen und getrunken und sich nebenbei das angeschaut.Michael Werner: Die Autobahnausfahrt bei Essen haben sie um 11 Uhr aufgemacht und um 11. 45 Uhr wieder geschlossen, weil so viele Menschen dort waren. Viele Besucher mussten eine Stunde am Eingang anstehen. Ich stand um 8 Uhr auf dem Parkplatz. Das Rad lag zerlegt in meinem Kofferraum. Außerdem musst ich die Figuren montieren.

Rundschau: Was geschieht mit den Außerirdischen in Zukunft?

Michael Werner: Ich überlege ob ich die Figuren in einem anderen Zusammenhang anbringen kann. Es gibt bestimmt auch andere Anlässe, bei denen Außerirdische passen.

http://epaper.donau.de/edition-mbz/servlet/zoom;jsessionid=E4FB535DEBE6A8BA941EB788AA5FC9D7?name=A.4919950&factor=0.26&left=24&top=113&right=323&bottom=520&imagewidth=500&imageheight=746&links=http://epaper.donau.de/edition-mbz/data/20100729/pages/RS_SAD.81_09.S.4138233.jpg?&rechts=http://epaper.donau.de/edition-mbz/data/20100729/pages/RS_SAD.81_09.S.4138233.jpg?&leer=&artikel=true

 

Mittelbayerische Zeitung vom 21. 07. 2010

Titelseite:

Seite 43:

 

http://www.charivari.com/aktuell/meldungen/article/oberpfaelzer-extremkuenstler-plant-weltrekord.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=5&cHash=f5ba2dcef1

 

Rundschau vom 15. 07. 2010:

Kunstweltrekord mit einer Menschenpyramide:

Michael Werner auf der Autobahn

Michael Werner: Mit dem Fahrrad auf die Autobahn

 

Mittelbayerische Zeitung vom 14. 07.2010:

Titelseite:

S. 41: 

Wochenblatt vom 14. 07. 2010:

Titelseite:

S. 3:

 

Oberpfalznetz vom 22. 07. 2010:

http://www.oberpfalznetz.de/onetz/2420542-131-kunstweltrekord_mit_figuren_fahrrad_und_autobahn,1,0.html

 

 

http://www.miovista.de/stadtreiseblog/stadtreise/stillleben-17072010.html

 

 

 

Frühere Projekte: 

aus: Hugo - Regensburgs Stadtmagazin 02/2011 ( www.hugo-magazin.de )

Michael Werner (* 1961 in München) ist ein deutscher Aktionskünstler, der in Maxhütte-Haidhof wohnt. Er stellt Kunstweltrekorde auf.

Werner portraitiert mit seinen Rekorden unser Gesellschaftssystem und dessen Betonung der Leistungsorientierung. Deshalb geht er bei seinen Aktionen selbst an die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit. In Regensburg steigerte er im Jahr 2000 die Länge von Robert Rauschenbergs „Automobile tire print“ auf 1000 Meter.  

1.     

Das Schicksal wollte, dass ich was anständiges lerne, Sonderschullehrer – ein schöner Beruf und er lässt mich ohne finanzielle Abhängigkeiten künstlerisch arbeiten.

2.      Was für einen Rekord haben Sie in Regensburg aufgestellt?

Robert RAUSCHENBERGS berühmter „Automobile tire print“ (1951) lieferte die Vorlage.  Die Pop-Art-Ikone fuhr in Manhatten mit einem PKW durch Tinte und dann auf 50 Blatt Papier.  Als Extremkünstler kann ich dazu nur sagen: „Zu wenig für die Ewigkeit“.  In Regensburg toppte ich Roberts Bestleistung indem ich in der Maximiliansstraße eine 1000 Meter lange Silberfolie mit einem Autoreifen bedruckte.

3.      Ist dieser Rekord noch aktuell?

Ja, er ist unübertroffen und wird es hoffentlich immer bleiben.

4.      Was waren Ihre Beweggründe für Ihren „Kunst-Rekord“?

Mit meinen Aktionen portraitiere ich unsere Gesellschaft. In allen Lebensbereichen regiert heute das Motto „hoher, schneller, besser!“. Wenn ich Rauschenberg übertreffe, dann übernehme ich die Erfolgsmechanismen unserer Leistungsgesellschaft. Mehr ist mehr, basta!

5.      Wie lange war die Planungsphase?

Ein Jahr vor der Aktion gab es das erste Gespräch mit dem Regensburger Kulturreferat.

6.      Was waren die Schwierigkeiten?

Wind und Regen hätten mir einen Strich durch die Rechnung machen können. Beim “Festival Mitte Europa“ hat mir mal eine Windböe mehrere Platten mit aufgemalten Elchen weggeweht. Fliegende blaue Elche - das war gefährlich. Aber in Regensburg gab es zum Glück keine Wetterkapriolen.

7.      Hatten Sie Partner bei der Durchführung oder war es ein Soloprojekt?

Ohne Sponsoren macht Kunst nur halb soviel Spaß. BMW, MC Donalds und Hueck ermöglichten das Projekt. Das Kulturreferat half bei der Organisation. Die Polizei sperrte die Straße. Allein wäre das nicht zu schaffen gewesen. Ungewöhnlich: der Betriebsrat Josef Bock von Hueck-Folien –– war von der Idee so begeistert, dass er schließlich aktiv mitmachte und das Auto auf die Folie lenkte.

8.      Verändert sich das Alltagsleben, wenn man einen Weltrekord aufgestellt hat?

Die Selbstherrlichkeit und der eigene Größenwahn nehmen zu, objektiv gesehen bleibt alles beim Alten.

9.      Was waren die Grundvoraussetzungen, die erfüllt sein mussten, damit Ihr Rekord anerkannt wurde?

Die Länge des Reifendrucks musste dokumentiert werden. Die Silberfolie wurde mit einer Skala versehen. Das Ergebnis war eindeutig, Rauschenbergs “Automobil tire print“ ist jetzt nur noch 2. Wahl.  

          In welchem Rahmen haben Sie den Rekord aufgestellt?

Beim „Fest der Bayern“ . Kunst und Kultur regierte ein Wochenende lang in Regensburg. Und der Kunstweltrekord rundete das Ganze ab.

         Haben Sie bedenken, dass Ihr Rekord in näherer Zukunft gebrochen wird?

Das wäre eine riesengroße Sauerei. Wenn da einer den Trittbrettfahrer mimt und noch eins draufsetzen würde, das fände ich zum Kotzen.

1        Sind Sie ein ehrgeiziger Mensch? Würden Sie sich die Bestmarke zurück holen wollen?

Klar und den Rekord möchte ich unbedingt behalten. Der längste Autoreifendruck im Kunstsektor gehört mir und er gehört nach Regensburg.

          Machen Sie das, was Ihnen Spaß macht oder nach welchen Kriterien suchen Sie sich Projekte aus?

Es macht Megaspaß die umjubelten Kunst-Stars zu übertreffen. Viele namhafte Künstler liefern zur Zeit gigantische Projekte ab. Das sind alles Steilvorlagen für mich. Wenn ich zum Beispiel im Münchner Brandhorst-Museum tausende Tabletten von Damien Hirst  sehe, dann rattert es im Gehirn...  

 

 

Wochenblatt vom 02.06.2010:

 

Freie Presse, 04. 08.2008  

...Eine Elchherde auf dem Marktplatz von Kadan: Zum Abschluss des Festival Mitte Europa präsentierte Aktionskünstler Michael Werner die von ihm in Blau gemalten Tiere - als symbolisches Zeichen, weil sie als ursprünglich, friedliebend, besonnen und ruhig gelten...

 

PLAUEN - Der Elch gilt als besonnenes Tier. Ganz in europa-blau hat ihn der oberpfälzische Aktionskünstler Michael Werner über 60 Mal auf ebenso viele große Tafeln gemalt und zieht damit von Stadt zu Stadt. 

Genauer gesagt von einer Spielstätte zur anderen anlässlich des international renommierten Festivals Mitte Europa. Plauen ist dabei die einzige Festivalstadt, in der Michael Werner mit seinen Elchen zum zweiten Males Station machte. Nachdem Weisbachschen Haus vor wenigen Tagen war er am Montag mit seiner Aktion anlässlich des Konzerts der jungen Weltstars Sol Gabetta wie auch Baiba und Laume Skride an der Plauener Lutherkirche. 

Hier freute sich Michael Werner besonders über die sehr aktiven Plauener, die sich auf der Rückseite der Elch-Tafeln auf unterschiedlichste Weise verewigten: Mit Namenszug, Grüßen und Botschaften. Und um die völkerverbindenden, grenzüberschreitenden Botschaften insgesamt geht es dem mehrfach preisgekrönten Aktionskünstler. 

Hier geht die Kunst auf Menschen zu, lebt die Aktion von Begegnungen, dürfen kunstinteressierte Festivalbesucher mitgestalten. Wo könnte so eine Aktion besser passen als bei Künstler wie Publikum über Landesgrenzen hinweg verbindenden Festival Mitte Europa.

Zum Abschluss des 17. Jahrgangs des immer wieder hochkarätigen Festivals in der Region Sachsen-Bayern-Böhmen wird eine ganze Elch-Herde mit über 60 Tafeln aus allen Festivalstädten am 3. August auf dem Marktplatz im tschechischen Kadan zusammenkommen. Auf außergewöhnliche Art soll somit Verbundenheit der Menschen vieler Städte weit über das kulturelle Erleben hinaus sichtbar gemacht werden.

 

www.haring-getoppt.de:  

 

 

Maxhütte - Haidhof ist in der Kunstmeile vertreten

 

 

 

Maxhütte Haidhof und der Kunstweltrekordler Michael Werner

 

 

 

200 Nistkästen in Belgien: http://www.more-umbrellas.de/2005_das_nistkastenprojekt.htm

 

www.more-umbrellas.de
 
 
 
 

 

ARD-Teletext, 14. 9. 2003

Teletexttafel 507:

Kunstprojekt zur EU-Osterweiterung: "10.000 Schirme für Europa"

Gestern begann im Magdeburger Elbauenpark ein Kunstprojekt, welches am 1. Mai 2004

den Tag der EU-Osterweiterung um zehn weitere Länder symbolisieren soll. Dazu wurden 24 Sonnenschirme aufgestellt.

Der Aktionskünstler Michael Werner aus der Nähe von Regensburg hat das Projekt zusammen

mit 80 Künstlern aus 12 Ländern ins Leben gerufen. Am 1. Mai 2004 sollen sich 10.000 Schirme

in verschiedenen europäischen Ländern um 12 Uhr Mittags gleichzeitig öffnen.

Dabei ist dem Künstler egal ob sich die Schirme am Strand oder vor öffentlichen Gebäuden befinden. Jeder kann mitmachen und das Kunstwerk mitgestalten. Vorlage dieses Projekts ist die 'Umbrellas' Aktion von Christo in Amerika und Asien.

 
 
 
 
www.warhol-besiegt.de:

 

 

 

 

Mittelbayerische Zeitung  

Empfang für Aktionskünstler Michael Werner im Rathaus

Von Michael Hitzek

MAXHÜTTE-HAIDHOF. Von einem Empfang im Rathaus hätte Michael Werner nicht mal zu träumen gewagt. Doch da hatte der 41-jährige Lehrer die Rechnung ohne Bürgermeister Detlev Richter gemacht. Denn der lud den Kunst-Weltrekordler (MZ hat berichtet) zum Eintrag ins Gästebuch der Stadt ein...

Michael Werner und Bürgermeister Richter aus Maxhütte Haidhof

 

 

 

www.picasso-geklont.de:

Michael Werner: Kunst am Limit

 

 

 

 

Kunstaktion "Rauschenberg übertroffen" in Regensburg:

www.kunstweltrekord.de:

 

 

 

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Mehr Informationen zu Michael WERNER:  

www.kunstweltrekord.de Hai-Alarm in der Oberpfalz

www.freeweiwei.de Ai Weiwei ist überall - Kunstaktion zum Mitmachen

www.ruhrrekord.de Extremkunst bei der Ruhr2010

www.haring-getoppt.de/maximaus Die bemalte Skaterbahn

www.aktion-friedenselche.de mit 60 Elchen beim FESTIVAL MITTE EUROPA

www.haring-getoppt.de Michael Werner toppt Keith Haring

www.kunstweltrekord.de/autoreifendruck.htm 1000 Meter Autoreifendruck - Weltrekord

www.picasso-geklont.de Michael Werner in einem Tunnel voller Stiere

www.warhol-besiegt.de Michael Werner und 1001 Colaflaschen

www.more-umbrellas.de 10000 Schirme für Europa

www.more-umbrellas.de/2005_das_nistkastenprojekt.htm Michael Werner mit 500 Nistkästen in Belgien

www.extremkunst.bplaced.net - Werkschau